STEUERERKLÄRUNG

Alles halb so schlimm!

Wir möchten Ihnen den Rücken frei halten, damit Sie sich auf Ihre Berufung konzentrieren können. Wir fertigen für Sie alle notwendigen Steuererklärungen an, geben Ihnen Tipps und Hinweise, wie Sie das Ergebnis optimieren können. Bei einer gemeinsamen Besprechung erklären wir Ihnen das Ergebnis und überlassen Ihnen eine unterschriftsreife Ausfertigung für das Finanzamt. Wir kümmern uns auch um den Versand an das Finanzamt ggf. in elektronischer Form und prüfen dabei, ob alle notwendigen Unterlagen beisammen sind.

Alle Steuerbescheide kommen bei uns an und werden innerhalb von 24 Stunden an Sie in der Regel digital weitergeleitet. Stellen wir Abweichungen fest, teilen wir ihnen dies mit und kümmern uns um die Durchsetzung bei der Finanzverwaltung.

Bei allen Prozessen setzen wir die professionellen Softwarelösungen der DATEV ein.

Wir stehen Ihnen auch bei einer Selbstanzeige zur Seite

Neben den regelmäßigen Steuererklärungen stehen wir Ihnen auch bei einer heiklen Selbstanzeige beratend zur Seite. Die augenscheinlich einfache Offenlegung von Steuerstraftaten entpuppt sich häufig als vielschichtig und anspruchsvoll. Hintergrund ist die zunehmende Verschärfung der Voraussetzungen einer wirksamen Selbstanzeige:
  • Korrektur der Tathandlung
  • Umfassende und vollständige Offenlegung aller Konten – der BGH prägte am 20. Mai 2010 den Begriff vom „reinen Tisch“ machen
  • Bezahlung der hinterzogenen Steuern
In folgenden Fällen ist die Selbstanzeige in folgenden Fällen nicht mehr möglich:
  • Wenn ein Prüfer der Finanzbehörde beim Steuerpflichtigen zu einer Prüfung erschienen ist, da mit Beginn der Prüfung die sogenannte Sperrwirkung eintritt. Die Sperrwirkung erstreckt sich auf die Steuerarten und -jahre, wegen derer der Prüfer erschienen ist
  • Einleitung und Bekanntgabe eines Steuerstrafverfahren
  • dem Täter oder seinem Vertreter wurde eine Prüfungsanordnung nach § 196 AO bekannt gegeben
  • Entdeckung der Tat oder zu erwartende Tatentdeckung
  • Die nach § 370 Absatz 1 verkürzte Steuer oder der für sich oder einen anderen erlangte nicht gerechtfertigte Steuervorteil übersteigt einen Betrag von 50.000 Euro je Tat (Scheitert die Selbstanzeige aus diesem Grund, kann jedoch eine Einstellung gem. § 398a AO erfolgen)
Wird eine wirksame Selbstanzeige erstattet, tritt Straffreiheit ein, wenn die zu wenig bezahlten Steuern nachentrichtet werden. Zudem müssen Sie auf diese Steuern Zinsen bezahlen, die derzeit 0,5% pro Monat betragen.
Ist die Selbstanzeige bei einem Wegfall einer Voraussetzung oder aufgrund der Sperrwirkung unwirksam, müssen Sie bei einem hinterzogenen Betrag von mehr als einer Mio. Euro mit einer Haftstrafe rechnen.
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