

Before you can score,
you must first have a goal.
Anonymous
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Erst prüfen,
dann kaufen
Mit dem Begriff Due Diligence (wörtlich etwa:
gebührende Sorgfalt) verhält es sich
wie mit vielen amerikanischen Bezeichnungen: Als der Vorgang noch
schlicht Unterneh-
mensbewertung hieß, wurde darüber außerhalb
der Firma kaum ein Wort verloren. War
doch klar, dass man sich die Bücher und den Auftragsbestand,
die laufenden Verträge
und das Management eingehend vorführen ließ, bevor der
Notar gerufen wurde.
Bei der Due Diligence geht vor allem um die Aufdeckung möglicher
Risiken, die im Markt,
in abgeschlossenen Verträgen, in der Performance oder auch in
Mitarbeitern begründet
sein können. Fachleute sprechen von der rechtlichen, der finanziellen,
der technologi-
schen, der betriebswirtschaftlichen und der personellen Due Diligence.
Die Schlüsselfra-
gen bei der Due Diligence lauten: Wie sieht das Unternehmen seine
Zukunft, und wie
könnte die Zukunft des Unternehmens als Teil des Käuferkonzerns
aussehen?"
Die
Antworten sollen die Geschäftsunterlagen und die Aussagen der
Führungskräfte liefern. Die Prüfung ist normalerweise
intensiv, vollständig und zeitraubend
(von Wochen bis zu Monaten). Und obwohl in der Re-
gel die Initiative für eine Due Diligence vom Kaufinte-
ressenten ausgeht, sind deshalb beide Parteien an der Prüfung
beteiligt. Die entdeckten Risiken bestimmen
entscheidend die Höhe des Kaufpreises. Die endgültige Höhe
dieses Preises auszuhan-
deln, ist natürlich eine Aufgabe, auf die gleichfalls beide Seiten
gebührende Sorgfalt verwenden werden.
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