STEUERN SPAREN: Effiziente Strategien für Ihr Vermögen

Steuern sind unsere größten Ausgabeposten, die Ihr Vermögen sowie den Wohlstand nicht nur nach oben hin begrenzen, sondern auch kontinuierlich mindern. Dabei gibt es zahlreiche Wege und legale Taktiken um Ihre Steuerlast zu senken und Risiken zu minimieren. Um sich im deutschen Steuersystem zurecht zu finden, bedarf es häufig Unterstützung. Die Köber Steuerberatung hilft Ihnen dabei, effektiv und langfristig Steuern zu sparen!

Wie können Sie Steuern sparen?

“Wie kann ich Steuern sparen?” Diese Frage stellen sich sowohl Privatpersonen als auch Unternehmer immer wieder. Eine umfassende Antwort darauf zu finden ist nicht immer einfach, da das Steuersystem in Deutschland  recht komplex ist.

Egal ob Sie als Privatperson an Steuereinsparungen interessiert sind oder für Ihr Unternehmen das Beste herausholen möchten, müssen sich mit den Grundstrukturen des Steuerrechts vertraut machen und lernen, es für sich zu nutzen.

Natürlich lassen sich gerade im Internet zahlreiche Steuertipps finden, eine effiziente Strategie zur Vermögenssteigerung und Risikominimierung kann Ihnen aber nur ein ausgebildeter Steuerberater liefern. 

Fast immer stellen Steuern und Abgaben den größten Anteil der persönlichen Ausgaben dar. Da die Berechnungen aber zumeist aus dem Blickwinkel des Nettoeinkommens beleuchtet werden, fallen bestimmte Steueraspekte aus der Betrachtung. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass Sie sich mit einigen wichtigen Möglichkeiten zum Steuern sparen auseinandersetzen. Machen Sie sich bewusst, dass nicht alle Einkünfte steuerpflichtig sind! Ein Beispiel dafür ist die Zuwendung von Sachwerten in Höhe von 44 Euro pro Monat von Arbeitgebern an Angestellte. Dabei kann der Beschäftigende beispielsweise einen Gutschein vergeben, was zwar dokumentiert werden sollte, aber nicht abgabepflichtig ist. 

Arbeitgeber können ihren Mitarbeitern außerdem betrieblich genutzte Geräte, wie Smartphones, Tablets, Computer sowie das entsprechende Zubehör steuerfrei überlassen. Dabei spielt es keine Rolle wie häufig das Gerät privat genutzt wird, solange die Geräte im Eigentum des Unternehmens bleiben, muss der Arbeitnehmer den Gegenwert nicht als geldwerten Vorteil versteuern.

Dies ist auch für das anstellende Unternehmen von Vorteil, denn wenn es sich um geringwertige Wirtschaftsgüter handelt, geht das Finanzamt davon aus, dass sich diese schnell abnutzen. Deswegen können Unternehmer Investitionen dieser Art sofort als Betriebsausgabe ansetzen. Ebenso verhält es sich mit den Kosten für Telekommunikation und Internet, die vollständig steuerfrei vom Arbeitgeber übernommen werden können, wenn ein betriebliches Interesse besteht. 

Folgende Geräte sind zum Beispiel steuerbefreit:

 

  • Computer, Monitore & Laptops
  • Smartphones
  • Tablets
  • Softwareprogramme
  • Virenscanner
  • Beamer
  • Zubehör wie Ladegeräte oder Router
  • Drucker

Ein weiterer Steuertipp, mit dem Sie sparen, ist die steuerliche Behandlung von Bewirtungskosten. Bei Essen, die mit einer betrieblichen Tätigkeit in Verbindung stehen, kann der Einladende unter gewissen Umständen die Kosten für die Bewirtung als Betriebsausgabe steuerlich gewinnmindernd berücksichtigen. Dabei muss die Höhe der Kosten für das Essen zu dem auch Getränke, Trinkgelder und Garadrobengebühren zählen den jeweiligen Branchenverhältnissen entsprechend ausfallen. Fallen die Kosten angemessen aus, sind 70% der Bewirtungsaufwendungen zum Abzug zugelassen. 

Ähnlich wie mit den Bewirtungskosten verhält es sich mit Dienstreisen, die geschäftlich veranlasst sind: Unternehmer, die beruflich viel reisen, können Fahrtkosten, Übernachtungskosten und Verpflegungskosten teilweise von der Steuer absetzen. Als Geschäftsreise zählen etwa Fahrten zu Kunden oder Lieferanten sowie zu Veranstaltungen, wie Messen oder Kongressen.

Die tägliche Fahrt zur Arbeit zählt übrigens nicht zu Dienst- oder Geschäftsreisen. Fahrtkosten und Übernachtungskosten können mit Beleg in tatsächlicher Höhe berücksichtigt werden. Bei den Verpflegungskosten ist die Abrechnung etwas komplizierter, da diese grundsätzlich nicht abzugsfähig sind.

Trotzdem als Betriebsausgaben anzuerkennen, sind Mehraufwendungen für die Verpflegung nach den pauschalen Sätzen.

Steuern sparen mit der Abrechnung von Geschäftsreisen
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Wie Sie Steuern sparen können, hängt von der zu betrachtenden Rechtsform ab!

Der Unterschied zwischen Einkommensteuer und Körperschaftsteuer

Die Rechtsform eines Unternehmens bestimmt, welche Steuer fällig wird: Die Einkommens- oder Körperschaftssteuer. Natürliche Personen, beispielsweise Einzelunternehmer oder Gesellschafter von Personengesellschaften, zahlen Einkommenssteuer. Im Gegensatz dazu stehen juristische Personen, wie GmbHs, die Körperschaftsteuer entrichten müssen. Als Berechnungsgrundlage für die Einkommensteuer steht grundsätzlich das Jahreseinkommen, welches für alle Einkünfte addiert wird. Erzielen Sie beispielsweise Einkünfte aus Verpachtung oder Vermietung, die nicht in einem Betriebsvermögen enthalten sind, sind diese einkommensteuerpflichtig. Bei der Körperschaftsteuer ist die Basis der Steuerberechnung das Einkommen, in diesem Falle der Gewinn. 

Möchten Sie Vermögen aufbauen oder gezielt investieren, ist dies aus steuerlicher Perspektive im Rahmen eines Unternehmens ratsam. Welche Rechtsform Sie in dem entsprechenden Falle wählen sollten, ist von verschiedenen Aspekten abhängig, die wir mit Ihnen im Rahmen einer Vermögensberatung besprechen und auswählen.

Steuertipps im Rahmen von Rechtsformen

Der Unterschied zwischen Einkommensteuer und Körperschaftsteuer

Sind Sie selbstständig tätig oder möchten dem persönlichen Vermögensaufbau mehr Spielraum verschaffen, liegt die Gründung einer Kapitalgesellschaft  nahe, bei der weniger Zwänge entstehen als bei Privatpersonen. Als Rechtsform kommen hierbei die GmbH, die Stiftung und die AG infrage. Die Gründung einer AG ist aufgrund der umfassenden Aktiengesetze und den damit verbundenen Pflichten für kleinere Unternehmen nicht ratsam. Stiftungen eignen sich vor allem für die Sicherung von Vermögen.

Aus diesem Grund ist es im ersten Schritt sowohl aus finanzieller als auch steuerlicher Sicht empfehlenswert eine GmbH zu gründen, wobei selbstverständlich auch hier wichtige Gründungsvoraussetzungen zu beachten sind. Machen Sie sich aber bewusst, dass die Gründung einer Kapitalgesellschaft lediglich der erste Schritt zur finanziellen Unabhängigkeit darstellt und Ihnen nicht direkt Steuern einspart. Um Ihre Abgaben anschließend zu senken, bedarf es einer umfassenden Steuerstrategie.

Wie Sie mit der richtigen Strategie Steuern sparen

In vielen Fällen können Privatpersonen mit einfachen Steuertipps ihre Abgaben reduzieren und nach einer erfolgreichen Steuerberatung ihre Steuern selbst managen und aufgrund dessen Steuern sparen. Um Ihnen diese Fähigkeit an die Hand zu geben, bieten wir das Steuerstrategien Seminar an, welches Ihnen nicht nur Möglichkeiten zur Steuergestaltung aufzeigt, sondern auch wirtschaftliche und rechtliche Aspekte behandelt. Für Unternehmen einer gewissen Größe sind zumeist umfassende Steuer- und Finanzierungsstrategien notwendig, die tiefgehende Kenntnisse des deutschen Steuerrechts erfordern und in wenigen Fällen ohne steuerlichen Beirat gemanagt werden können. 

Eine Basis der Strategie zum Steuer sparen ist es, die jeweilig anfallenden Steuern richtig zu kombinieren, wofür das deutsche Steuersystem mit Hilfe einer Kapitalgesellschaft tatsächlich zahlreiche Grundlagen bietet. Sowohl die Unternehmenssteuer (Körperschaftsteuer), die Gewerbesteuer sowie die persönliche Einkommensteuer müssen hinsichtlich der Einsparungspotentiale optimal ausgenutzt werden.

Beim Steuern sparen kommt es auf die richtige Strategie an

Dies gilt auch für langjährige Unternehmer, denn die Erfahrung unserer Steuerberater zeigt, dass auch bei diesen die Finanzen steueroptimierter gestaltet werden könnten. Natürlich muss die Kombination der drei Steuerarten je nach individueller Situation angepasst werden und die Aufteilung der entsprechenden Ausgaben und Steuern vorab geplant werden.

Steuern sparen bei der Vermögensbildung

Nicht nur im Hinblick auf die Brutto-Netto-Rechnung tragen Steuern zu einem großen Missverhältnis bei, auch beim Vermögensaufbau beeinträchtigen sie den Aufbau dessen. Möchten Sie Geld anlegen, sollten Sie beachten, dass es auf die Erträge und Zeiträume der jeweiligen Anlage ankommt. Vor allem die Verzinsung spielt eine zentrale Rolle und muss bewusst berücksichtigt werden.

Ein typisches Beispiel hierfür ist die Abgeltungssteuer bei Kapitalerträgen, welche derzeit bei 25 Prozent liegt: Legen Sie Geld über einen längeren Zeitraum an, wird diese fällig und mindert die entstandene Summe maßgeblich. Diese kann jährlich abgezogen oder erst am Ende des gewählten Anlagezeitraums anfallen. Erst aussagekräftige Rechnungen geben Auskunft darüber, welche Variante am sinnvollsten ist. Möchten Sie Steuern sparen, sollten Sie in der Lage sein, solche Rechnungen aufzustellen bzw. Ihren Steuerberater damit betrauen. Möchten Sie außerdem erfahren, wie Sie Ihr Vermögen sichern können und wie die Gründung einer Stiftung dabei helfen kann, können Sie gern einen Blick in das Große Handbuch der Stiftungen werfen oder eine Stiftungsberatung bei uns in Anspruch nehmen. Außerdem finden Sie zahlreiche Steuertipps und Paxis-Beispiel zum Thema Steuern sparen im Buch Steuern steuern von Johann Köber! 

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Gern beraten wir Sie zu den steuerlichen Aspekten des Vermögensaufbaus!

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